Heimatliebe

Viele Deutsche empfinden „Nationalstolz“ als ein schwieriges Wort. Sie bringen es mit Abgrenzung, Ausgrenzung, Selbsterhöhung, sogar Rassismus in Verbindung.

Leider haben wir in der Hinsicht ja auch keine einfache Geschichte, die auf keinen Fall in Vergessenheit geraten darf – aus den Fehlern müssen (!) wir lernen.

Aber Menschen brauche auch Zugehörigkeit, sie brauchen eine Heimat, sie brauchen ein „Wir“.
Sagen WIR also nicht „Nationalstolz“, sondern sagen wir „Heimatliebe“ – denn wir haben ein tolles Land, und wir haben auch sehr viele Dinge in unserer Geschichte, auf die wir stolz sein können.

Und dieses „WIR“, das ist jetzt für uns sehr wichtig, denn all die großen Probleme schaffen wir nur GEMEINSAM!

Unsere Flagge, Schwarz, Rot, Gold
Sicherheit oder Soziales?

Panzer oder Rentenanpassung? Drohne oder Kindergelderhöhung?

Wenn es diese Schlagzeilen sind, die Titelseiten schmücken, dann schlittern wir voll rein in einen Gesellschaftskampf, der noch das letzte an Zusammenhalt aus unserem Gemeinwesen herausprügeln wird.

Das darf doch nicht gegeneinander ausgespielt werden! No Go!

Alle Ausgaben im Sozialen auf den Prüfstand – bittesehr (aber das gilt doch für Verteidigung auch, oder?)

Ohne Sicherheit ist alles andere nichts – stimmt (aber was ist denn ohne ein Miteinander im Staat?)

Soziale Probleme BEDEUTEN Unsicherheit,
Unsicherheit SCHAFFT soziale Probleme.

Das Eine ist ohne das Andere nicht zu denken …
… wenn man denkt …

Welch mutiger Mann
Zum Tode von Alexej Nawalny: Die Welt wird wieder etwas dunkler

Er stand für den Mut zum Kampf für Freiheit und Demokratie.

Er stand für Auflehnung gegen Unterdrückung durch einen Despoten.

Er stand für das Aufstehen für seine Überzeugung – egal wie aussichtslos es schien.

Nun wurde er hingerichtet, auf die eine oder andere Art durch ein menschenverachtendes Regime zu Tode gebracht.
Welch mutiger Mann!

Die Welt ist heute ein Stückchen dunkler geworden.
Lasst uns Alexej Nawalny ehren, indem wir nicht nachlassen in unserem Engagement für Freiheit und Demokratie.
Lasst uns ein wenig Licht zurückbringen.

Endlich Schluss mit dem ewigen Scharz-Weiß

„Alle Ausländer raus!“

„Jede:r darf kommen!“

„Die sind doch alle Verbrecher!“

„Abschiebestopp für alle!“

Das macht eine gute Debatte sowas von kaputt! Kommt doch alle mal etwas runter.

Wir brauchen Zuwanderung
– das bedeutet noch lange nicht, dass jede:r machen kann, was sie/er will.
Es gibt Migranten, die unser Sozialsystem ausnutzen
– das bedeutet noch lange nicht, dass die Mehrheit Schmarotzer sind.

Lasst uns doch einfach mal an diesen Problemstellungen gemeinsam und unpolulistisch-ernsthaft arbeiten. Bei anderen Missständen schreien ja auch nicht gleich alle Zeter und Mordio.

Geldhahn auf!

…und fürchten Schaden für zukünftige Generationen?
– Mit etwas Pech gibt’s die gar nicht mehr, WEIL wir jetzt sparen!

Krise, Krise, Krise – überall fehlt Geld für Zukunftstauglichkeit: Bildung, Dekarbonisierung, Sozialgerechtigkeit, Verteidigung…

Ausgerechnet jetzt streichen wir aus Stabilitätsgründen?
Ausgerechnet jetzt investieren wir nicht, um kreditwürdig zu bleiben?

Im Ernst???

Aber die Dinge müssen J E T Z T angepackt werden!!!

Subventionen prüfen!
Schuldenbremse aussetzen!
Vermögen und Finanztransaktionen besteuern!

Anpacken und verändern

Es tut so gut, nicht DAGEGEN sondern DAFÜR zu sein.

Für Demokratie, für eine freie, bunte Gesellschaft, für ein Miteinander, für ein GEMEINSAM!

DAS ist die Chance der jetzigen Proteste: Wieder erfahren, wie gut es tut, für Gutes einzustehen, Dinge in Bewegung zu setzen, Konstruktiv zu sein.

DAS ist es, was Deutschland jetzt braucht:
Nicht „Gott, was geht’s uns schlecht!“
sondern „Anpacken und verändern!“

Die Probleme gehen damit nicht weg

Vieldiskutiert: Verbot der AfD jetzt?

Zunächst mal klargestellt: Bei dieser „Partei“ sind Inhalte dabei, die gehen GAR NICHT. Nächtliche Treffen um Menschen aus Deutschland zu drängen geht GAR NICHT. „Wohltemperierte Grausamkeit“ geht GAR NICHT!

ABER: Die Probleme der Menschen, die AfD wählen (und die nicht alle Ultrarechte sind) gehen mit einem Parteiverbot nicht weg. Eine Verbundenheit mit der Politik kommt dadurch nicht wieder. Wir haben da noch immer ein fettes Problem!

Kümmert Euch DARUM, werte Politiker, DAS ist wichtig!

Kommuniziert mit den Menschen,
erklärt ihnen Eure Handlungen und Entscheidungen;
Bindet sie ein, hört sie,
macht Politik mit und für sie – nicht über sie hinweg.

AfD verbieten?
Bild mit Pinoccio mit langer Nase vor dem AFD Logo

AfD, Wahlprogramm:

„Wir lehnen es ab, dass (…) die Bundesregierung (…) versucht die Wirtschaft durch Vorgaben und Subventionen zu steuern“


AfD, angesichts der Bauernproteste:

„Wir fordern:
1. Die Verdopplung der Agrardiesel-Rückerstattung
2. Keine KFZ-Besteuerung ohne Ausgleich für die Landwirte“

…ohne weitere Worte…