Es gibt mittlerweile – das ist toll! – sehr viel Austausch mit Menschen von allüberall. Wir stoßen auf sehr viel Interesse, und wir stoßen auch auf viel Zustimmung:
„Ja, wir brauchen tatsächlich echt mal einen weitreichenden Plan!“
„Es wird wirklich Zeit, das leidige ‚Rechts-Links-Denken‘ zu überwinden.“
„Ich weiß gar nicht, was ich wählen soll, es bieten ja alle nur halbe Lösungen.“
„Unser Bildungssystem braucht wirlklich einen Neustart.“
Und so weiter:
Ganz oft begegnet uns aber auch Zustimmung, gepaart mit Unglaube: „Tolle Idee, aber die wird sich nicht umsetzen lassen.“
– Das stimmt, wenn alle so denken. Dann bewegt sich nämlich nichts.
Mut! Einen Weg einschlagen! Etwas probieren!
Wir haben dazu drei neue Seiten in unseren Internetauftritt eingefügt.

Und hier folgt der Bericht des zweiten Tages. Wir waren wieder gedanklich gut utopisch unterwegs, jetzt hier auch mehr zu den Inhalten: Spannenderweise hat es sich ergeben, dass wir tatsächlich noch einmal in den Bahnen unserer, GEMEINSAM NEUDENKEN, Wurzeln unterwegs waren. Wir haben tatsächlich die Inhalte unserer Gedankenbasis noch einmal „nach“gedacht. Wir sind nochmal frisch reingekommen und haben folgende Fragen gestellt: Was ist der Stand heute? Wo liegen die Ursachen der Probleme? Wo können wir anpacken, was müssen wir tun? Und WIE können wir es tun. Und siehe da: Noch einmal die selben Ergebnisse: Lasst uns bei der kleinsten Einheit der Rechnung beginnen: Dem Menschen.
Konklusion unserer Aufgabenstellung am Ende:

Uns bedrohen nie gekannte, existentielle Probleme.
Nur eine funktionierende Gesellschaft ermöglicht die Lösung dieser Probleme.
Eine funktionierende Gesellschaft wird erst möglich durch neudenkende Menschen.
Soziale Werte, Verständigkeit und Verantwortung müssen die Säulen sein. Zentrale Mittel dazu sind eine ganz neue Form der Bildung, eine tiefgreifende Veränderung der Politik und ein schrittweiser Wandel unseres Miteinanders.

Kommt Euch bekannt vor? Jau, unser Reden. Scheinen wir richtig gedacht zu haben.

Verschiedenste, spannende Ergebnisse der Camps wurden vorgestellt, einige gute Kontakte haben wir gesammelt, viel Input gab es, viel Bestätigung unserer Ziele, unserer Ideen. Insofern: Ein voller Erfolg diese Utopie-Konferenz!
Vor allem haben wir gesehen, dass unsere Inhalte sich auch in allen Beiträgen spiegeln, sei es aus den anderen Camps, sei es aus dem Studio mit prominenten Gästen. Wir sind auf dem richtigen Weg!!!
Absolut spannend (und leider erschreckend)aber auch: Das Ganze gipfelt NIRGENDWO in der Forderung „dann lasst uns doch jetzt politisch aktiv werden“ – was ja absolut naheliegend wäre. Wo sonst können Utopien denn sonst am besten umgesetzt werden?
Aber das kommt nie in den Bereich der Gedanken!
Politik ist so weit weg, Politik spielt dermaßen eine andere, abgehobene Rolle, Politik ist ein anderer Stern. Erschreckend!

Das zeigt auf der einen Seite: Wir, GEMEINSAM NEUDENKEN, tun Wichtiges, wir tun Richtiges! Die Nische muss gefüllt werden!
Es zeigt auf der anderen Seite aber auch: Da gibt es viel zu tun, um die Menschen mit Politik wieder zu erreichen. Die Distanz zu überbrücken.

„Öööh, Ihr seid Politiker?“, „Puh, lass mich bloß mit Politik in Ruhe!“ Da wird eine große und gut zu beachtende Aufgabe für uns liegen!
Politik muss doch wieder direkt nebenan sein. Es kann doch nicht sein, dass mit der Erfüllung unserer Wünsche nicht als erstes die Menschen in Verbindung gebracht werden, die dafür von uns beauftragt wurden.

Wir sind in das Utopie-Camp der Leuphana-Uni gestartet. Unser erster „offizieller“ Termin als Partei.
Ein kurzer Bericht:
Ein guter Tag! Sehr anregende Beiträge aus dem Basis-Camp in Lüneburg (u.a. von Maja Göpel, David Precht, Hartmut Rosa, Joe Kaeser, Eckart von Hirschhausen und Anna -Nicole Heinrich), sehr gute Arbeit bei uns im „Camp“.

Zwischenfazit:
1.: Es ist sehr schön zu sehen, wie viele Leute am Strang „Jetzt muss etwas geschehen!“ ziehen
2.: Es stärkt sehr den Rücken, dass ausnahmslos alle prominenten Redner zu fast 100% unsere Inhalte haben
3.: Interessante Gedankengänge
4.: Die Ideen und Gedankengänge, die unserem Denken zu Grunde liegen, noch einmal ausgebreitet und entwickelt und wieder für gut und richtig befunden.
Mal sehen, was Tag 2 bringt.

Ein Camp zum Utopie-Sommer der Leuphania-Universität Lüneburg wird bei uns in Unna stattfinden, in unserem „Hauptquartier“. Ziel des Utopie-Sommers ist es, Ideen zu entwickeln, wie unsere Gesellschaft eine gute Zukunft sichern kann.

Dazu wird es Beiträge, Anregungen, Vorlagen und Diskussionen geben. Einige dieser Diskussionen werden hier in Unna stattfinden. Die Anmeldung zu unserem Camp ist hier möglich: Anmeldung Camp GEMEINSAM NEUDENKEN

Beim Rahmenprogramm mit dabei Maja Göpel (Transformationsforscherin) und Richard Precht (Philosoph), die auch einige Impulse zum Thema geben werden.

Ihr seid alle herzlich eingeladen, bei unserem Camp dabei zu sein!

Nachdem wir Anfang April unsere Gründungsversammlung online abgehalten haben und die Wahl in dieser digitalen Versammlung durchführten, holt uns diese Woche die fehlende Digitalisierung ein. Leider dürfen Parteigründungen formal nicht auf diesem Wege abgehalten werden, daher bezeichnen wir uns nun wieder als Partei in Gründung. Wir sind dabei einen zweiten Gründungsversuch zu organisieren und bereiten trotzdem die ersten Schritte der Öffentlichkeitsarbeit vor. Die Webseite und das Programm bleiben online.

Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht für einige Menschen interessant – immerhin liegt die letzte wirkliche Neugründung einer der „großen“ Parteien schon viele Jahrzehnte zurück.

Fast immer entstanden Parteien aus politischen Bewegungen, die lange gewachsenen Denkrichtungen folgten und diese dann in Form einer Partei manifestieren wollten.

Auch insofern ist die Gründung von „GEMEINSAM NEUDENKEN“ eine spannende Sache, denn wir sind nicht aus einer derartigen Bewegung entstanden. Unser Ursprung liegt lediglich in einer Idee; einer Idee, die bei Gründung der Partei auch erst knappe anderthalb Jahre alt war. Aber hinter dieser Idee steckt eine so bestechende Logik, dass sich schnell Mitstreiter fanden, die alle für sich beschlossen: „Ja, für dieses Ziel wollen wir eine Partei gründen!“

Eine Idee

Mitte Dezember 2019 zirkulierte die Idee, einen Versuch zu wagen, und unsere Gesellschaft zu wandeln, das erste Mal. Zunächst als Manuskript, als Gedankenkonstrukt. Inhaltlich war das Ganze eine im Grunde ziemlich einfache Argumentationskette:

  1. Ausgangsposition: Wir haben weltweit enorme Probleme, und diese Probleme werden eher größer als kleiner.
  2. Darum muss etwas geschehen, wenn wir unseren Kindern eine „gute“ Zukunft ermöglichen wollen. Einfach „weiter so“ reicht nicht.
  3. Alle Maßnahmen, die wir jetzt brauchen, werden weitreichend sein müssen, denn die Ursachen all unser Probleme sind tiefgreifend.
  4. Wie kann das also gelingen?
  5. Nur, indem wir bei den Ursachen ansetzen. Tun wir dies nicht, werden alle Lösungsversuche kleinteilig und letztendlich chancenlos bleiben. Wie es halt immer bei größeren Problemen so ist.
  6. Wo liegen die Ursachen?
  7. Im Verhalten und der Struktur menschlicher Gesellschaften: in Ausbeutung, Ungleichheit, Unwissenheit und Verständnislosigkeit.
  8. Schlussfolgerung: DAS müssen wir angehen, wenn wir es noch schaffen wollen, die immensen Probleme unserer Zeit zu lösen. Wir müssen unsere Gesellschaft wandeln.

Ein Wille

Natürlich war allen Beteiligten klar, dass ein solches Unterfangen, ein Generationenprojekt, nicht nur eine fast unlösbare Aufgabe, sondern auch fast unmöglich zu vermitteln sein würde. Aber bei diesem kleinen Wörtchen „fast“ liegt für uns der Schlüssel, denn Dinge, die nicht komplett unmöglich sind, können versucht werden. Und dazu entschlossen wir vierzehn Menschen uns: Es zu versuchen, die Idee zu transportieren – allen Wahrscheinlichkeiten zum Trotz.

So wurde aus einer Idee also der Wille, eine politische Partei ins Leben zu rufen. Um Dinge in Bewegung zu setzen – in welcher Form auch immer.

Umsetzung

Nun mussten alle möglichen Voraussetzungen geschaffen werden, um eine Partei gründen zu können: Zunächst einmal brauchte es ein Parteiprogramm, das natürlich mehr sein musste, als nur eine philosophische Betrachtung. Des Weiteren eine Satzung samt aller möglichen zusätzlichen Regelungen und nicht zuletzt einen Namen für die Partei. Mehrere Monate rangen wir um Inhalte, Formulierungen und einen Parteinamen. Die innerhalb dieser Zeit hereinbrechende Pandemie trug kaum zur Vereinfachung der Sache bei. Was unsere Ansätze und Absichten aber sehr wohl erleichterte, war nun eben das völlig Neue unserer Partei, die Freiheit von bestehenden Strukturen – einer Bewegung zum Beispiel. Diese Freiheit ermöglichte es uns, losgelöst von den alten, politischen „Rechts-Links-Kategorien“, pragmatisch an die bestehenden Probleme und Aufgaben heranzugehen. Nach unserer Meinung die einzige Möglichkeit, heutzutage Politik zu gestalten.

Und auch die Pandemie hatte ihr Gutes für uns: Sie zeigte uns noch einmal in aller Deutlichkeit, dass in unserer komplexen, wissensabhängigen Welt eine Politik, die auf Intuition und Ideologie aufbaut nicht mehr zielführend sein kann.

Schließlich gelang es uns Anfang 2021, einen Parteinamen zu finden und ein Programm und eine Satzung aufzustellen. Als Lohn für die Mühen waren alle Mitstreiter zu einhundert Prozent mit dem Ergebnis zufrieden. Keine kleine Leistung und für unsere weitere Arbeit sehr wertvoll.

Als Gründungsdatum der Partei „GEMEINSAM NEUDENKEN“ wurde der 4.4.21 festgelegt und bis zu diesem Datum waren auch tatsächlich alle Formalitäten vorbereitet. Einzig die Pandemielage machte uns dann doch einen Strich durch die Rechnung, denn wir führten die eigentliche Gründung, die Beschlüsse des Programms und der Satzung sowie die Wahlen zum Vorstand auf einer Videokonferenz durch. Die Abstimmung erfolgte per Handzeichen. Dies wurde im Anschluss vom Bundeswahlleiter bemängelt: Nur geheime Wahlen können anerkannt werden, insofern waren unsere eingereichten Materialien also unvollständig.

Selbstverständlich ließen wir uns von diesem kleinen Rückschlag nicht entmutigen und planten einen neuen Gründungstermin. Dieses Mal mit Vorbereitungen zu einer geheimen Briefwahl mit allem Drum und Dran.

Gründungsdatum von „GEMEINSAM NEUDENKEN“ wurde auf diese Weise der 16. Mai 2021. Auf einer, für die Verhältnisse von Videokonferenzen sehr feierlichen, Zusammenkunft beschlossen wir vierzehn Gründungsmitglieder die Gründung der Partei und alle jetzt gültigen Dokumente. Die Wahlen für die zu besetzenden Ämter wurden nun per Briefwahl durchgeführt.

Die Zukunft wird zeigen, ob dieses Datum eine Bedeutung für unser Land bekommen wird. Seien wir ehrlich: Wahrscheinlich ist es nicht. Aber unmöglich ist es auch nicht, und da ist es wieder, das kleine Wörtchen „fast“. Vielleicht gelingt es uns ja, auf irgendeine Art Einfluss zu nehmen, und unsere Gesellschaft zu verändern. Vielleicht wenigstens ein wenig. Und das wäre schon ein Erfolg und alle Anstrengungen wert.

Das ist ein Beitrag von Arne Schulte.

Wir haben das finale Go der Bank bekommen, dass unsere Konten eingerichtet sind. Das bedeutet, dass wir den Mitgliedsantrag zum Download als PDF bereitstellen können und auch bald alles für einen komfortablen Einzug der Mitgliedsbeiträge als SEPA Lastschriftmandat fertig machen können.

Warum ist das so wichtig?

Als frisch gegründete Partei möchten wir so schnell wie möglich allen Gleichgesinnten und von der Idee begeisterten Interessierten die Möglichkeit geben, uns zu unterstützen und sogar selbst die Geschicke unserer Idee mitzugestalten. Dafür brauchen wir jetzt finanzielle Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit, die entweder über Mitgliedsbeiträge oder Spenden gesammelt werden können.

Am 04. April 2021 haben wir nach einer fünfmonatigen Vorbereitungsphase die Partei „gemeinsam neudenken“ offiziell gegründet. Für alle Gründungsmitglieder ist das ein spannendes Thema, denn jetzt ist unsere Idee nicht mehr einfach nur ein Word Dokument an dem alle arbeiten, sondern etwas Offizielles: Mit langfristigen Zielen ohne Links-Rechts-Mitte, die Probleme unserer Gesellschaft diskutieren und versuchen das mitzugestalten, was uns bewegt.

Parteiprogramm-Gruendungsversion

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Bevor wir in die offizielle Kommunikation gehen, müssen noch ein paar formale Hürden genommen werden: Bankkonten (u.a. notwendig für Mitgliedsanträge und Spenden) und die Bestätigung des Bundeswahlleiters.